Regie

Hans Schüler

Hans Schüler wurde 1897 in Berlin geboren und studierte Philosophie, Literatur, Kunstgeschichte und Musikwissenschaft mit anschließender Promotion. Nach Regieassistenzen und Oberspielleitungen, wurde er 1928 Intendant am Stadttheater Königsberg. Als er 1933 Operndirektor in Leipzig wurde, trat er am 01. Mai auf Drängen des Oberbürgermeisters Goerdeler in die NSDAP ein und wurde 1939 zum Generalintendanten in Leipzig ernannt. Nach einer Station in Lübeck kam Schüler 1951 als Intendant ans Nationaltheater Mannheim, das zu diesem Zeitpunkt noch in der Ausweichspielstätte, dem Kino »Schauburg« spielte. Unter seine Intendanz fällt der Neubau des Mannheimer Nationaltheaters am Goetheplatz und dessen feierliche Einweihung 1957. Ein besonderer Schwerpunkt seiner künstlerischen Arbeit liegt bei den Opern Richard Wagners. Schülers an Neu-Bayreuth orientierte »Parsifal«-Inszenierung von 1957 ist in Mannheim zu einem zeitlosen Klassiker herangewachsen und befindet sich seit ihrer Premiere durchgehend im Repertoire des Hauses.

Wirkt mit bei